DEUTSCH-POLNISCHE GESELLSCHAFT SACHSEN - GESELLSCHAFT FÜR SÄCHSISCH-POLNISCHE ZUSAMMENARBEIT E. V. NIEMECKO-POLSKIE TOWARZYSTWO SAKSONII - TOWARZYSTWO WSPÓŁPRACY SAKSOŃSKO–POLSKIEJ T. Z. - Träger des Deutsch-Polnischen Preises 2001 -
DEUTSCH-POLNISCHE GESELLSCHAFT SACHSEN -GESELLSCHAFT FÜR SÄCHSISCH-POLNISCHE ZUSAMMENARBEIT E. V. NIEMECKO-POLSKIE TOWARZYSTWO SAKSONII - TOWARZYSTWO WSPÓŁPRACY SAKSOŃSKO–POLSKIEJ T. Z. - Träger des Deutsch-Polnischen Preises 2001 -

Ausstellung vom 18.01.16 bis 18.02.16 in Dresden


Für die Polen als direkte Zeugen der deutschen Verbrechen an den Juden bedeutete der Holocaust eine besondere Herausforderung. Sie waren nicht nur dem brutalen Terror des Krieges ausgesetzt, sondern wurden gleichzeitig mit der grausamen Vernichtung ihrer jüdischen Nachbarn konfrontiert.
Im besetzten Polen wurde, anders als in den Ländern Westeuropas, die Unterstützung von Juden mit dem Tode bestraft. Dennoch stellten sich viele Polen demBösen entgegen und retteten Juden. Im Namen der Nächstenliebe riskierten sie ihr Leben und das Leben ihrer Familien. Dadurch konnten Tausende von Juden gerettet werden. Ein Teil der Retter erhielt von der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem den Ehrentitel „Gerechte unter den Völkern“.
Die Ausstellung präsentiert Gesichter, Geschichten und Motive von Polen, die Juden retteten. Sie zeigt den historischen Kontext der deutschen Besatzung und veranschaulicht die Bedingungen der Rettung von Juden und den Umfang der von Polen geleisteten Hilfe.
Die Ausstellung wurde vom Museum der Geschichte der polnischen Juden POLIN in Partnerschaft mit dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen vorbereitet. Sie wird vom 18.01.16 bis 18.02.16, So.–Do. 11 – 17 Uhr, im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1, 01067 Dresden, zu besichtigen sein.


Ausstellungseröffnung am So., 17. Januar 2016, 17 Uhr im Gemeindezentrum mit Rabbiner Alexander Nachama und Klara Jackl, Warschau, der Kuratorin der Ausstellung.
Danach findet ein Empfang statt.


Beiprogramm:
Mi., 20.Januar 2016, 19 Uhr, Saal der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden, Münchner Platz 1: Solveig Höppner, Dr. Susanne Ritschel und Ronny Geißler sprechen zur sog. „Polenaktion“ in Sachsen 1938 sowie zu den Stolpersteinen für polnische Juden in Dresden
Mi., 03. Februar 2016, 19 Uhr im Gemeindezentrum: Marian Turski, Warschau, Überlebender des KZ Auschwitz, Vorsitzender des Jüdischen Historischen Instituts in Warschau, spricht über das Museum der Geschichte der polnischen Juden POLIN in Warschau
Mi., 10. Februar 2016, 19 Uhr im Gemeindezentrum: Prof. Adam Daniel Rotfeld, ehem. Polnischer Außenminister, spricht über seine Rettung und berichtet aus seinem Leben (angefragt).
Do., 18. Februar 2016, 19 Uhr im Gemeindezentrum: Abschluss der Ausstellung mit Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, und dem Film: „Irena Sendler-Im Namen ihrer Mütter“


Veranstaltungen in deutscher Sprache. Der Eintritt ist frei.

 

Veranstalter:
Jüdische Gemeinde zu Dresden
Freundeskreis Dresdner Synagoge e.V.
HATIKVA e.V.
Polnisches Institut Leipzig
Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen e.V.
Münchner-Platz-Komitee e.V.
Friedrich-Ebert-Stiftung

Flyer Ausstellung Sie riskierten ihr Leben
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FED_Spendenaufruf_de.pdf
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Die von der DPG Sachsen herausgegebene zweisprachige Broschüre

„Polacy w historii Drezna – Die Polen in der Geschichte Dresdens“

 

von Wolfgang Nicht und Anna Olender ist für einen Unkostenbeitrag von 8 € (ggf. zuzgl. Porto) bei der DPG
Sachsen, Nordstr. 28, 01099 Dresden, oder direkt bei Dr. Wolfgang Nicht erhältlich.

Erklärung des Vorstandes der DPG Sachsen e. V. zur Einführung eines "Sächsischen Gedenktages für Heimatvertriebene"
Erklärung DPG Sachsen zum Vertriebenen-G[...]
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Die DPG Sachsen trauert um Sławomir Mrozek, einen Dramatiker von Weltrang, der am 15.08.13 verstarb. Mit den Mitteln der Satire und der Groteske kämpfte er gegen jede Form des Totalitarismus, gegen angemaßte Autoritäten und gegen den Hang, sich Obrigkeiten zu beugen, um sich die Mühen des eigenen Denkens zu ersparen.

25.02.2013 / Anlässlich der Berufung des neuen Botschafters der Rep. Polen in der BR Deutschland hat unser Präsident ein Glückwunschschreiben übersandt. Dieses finden Sie hier im Anhang.
Botschafter Marganski Glückwunsch 25.2.1[...]
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